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Meine Frau und ich leben für etliche Monate im Jahr auf unserer Farm in Namibia. Wir lieben dieses Land und seine Menschen. Wir alle sollten uns aber aufgerufen fühlen etwas zu tun, um die Entwicklung dieses wunderschönen Landes zu fördern: "Es gibt nichts Gutes, es sei denn man tut es!" Dabei sind auch kleinere und überschaubarere Projekte vor allem zur Ausbildung junger Namibier hilfreich. Hier setzt der Friedrichshafener Verein namibiakids den Hebel an. Unter der engagierten Führung von Frau Traudel Günther und ihrem Team werden vornehmlich in Usakos in der Erongoregion Einrichtungen geschaffen, die den dortigen Kids den Schulbesuch ermöglichen. So eröffnet man der Jugend Chancen für das spätere Leben. Als Schirmherr bin ich stolz auf diese Häfler Initiative. Sie atmet etwas vom weltoffenen Geist des Grafen Zeppelin. Uns Häflern geht es wirtschaftlich vergleichsweise gut. Geben wir ein wenig von unserem Wohlstand ins südliche Afrika ab. Wer dort unten einmal in dankbare Kinderaugen geschaut hat, wird sein Scherflein gerne verschmerzen. Prof. Martin Herzog Oberbürgermeister a.D. |